Köln-Tour am 6.12.

Schokolade... Wer könnte diesem verlockenden Ruf schon widerstehen...? Wir auf jeden Fall nicht und so finden wir uns am Samstag im Zug Richtung Kölle wieder.

 

Nach zweistündiger Zugfahrt machen wir uns auf den Fußweg Richtung Schokoladenmuseum, um dort die Schokolade in all ihren Facetten kennenzulernen. Im Schokomuseum angekommen und bereits am Einlass mit dem ersten Schokotäfelchen beglückt, lernen wir im Erdgeschoss durch diverse interaktive Aktivitäten (Klappen öffnen, an Rädern drehen, Memory spielen, Knöpfchen drücken) einiges über die Herkunft, den Anbau, die Ernte etc. von Kakaobohnen. Wir lauschen Reiseerzählungen von Alexander von Humboldt, machen Spaziergänge durch tropische Gefilde *schwitz*, schnuppern an Boxen mit Duftstoffen und und und...

 

Derart gebildet *g* wagen wir uns vor in die Produktion, stehen mit glänzenden Augen vor kleinen Förderbändern mit Unmengen an Schokotäfelchen und versuchen nicht in die Behälter mit flüssiger Schokolade zu fallen. So viel Zurückhaltung muss belohnt werden und so stehen wir aufgereiht wie die Orgelpfeifen in der langen Schlange vorm Schokobrunnen – manch einer von uns nicht nur einmal... Gelle, Frank...

 

Schokogestärkt geht's weiter in die 2. Etage zur Trüffelproduktion und zur Geschichte der Schokolade, angefangen bei den Mayas bis hin zu der Zeit, als heiße Schokolade salonfähig wurde. Vorbei an alten Schokoladenverpackungen und wunderlichen Süßigkeitenautomaten machen wir uns auf den Weg zum Schokospielparadies im Obergeschoss. Hier darf wieder an diversen Stationen gespielt und gelernt werden, was das Zeug hält – für die Nichtspieler unter uns *g* steht eine KitKat-Bank für einen kleinen Break bereit. Noch kurz die Nase ins Schokokino gestreckt, den Schokoshop geplündert und dann verlassen wir diese sündigen Hallen und machen uns auf den Weg, etwas Essbares zu finden.

 

Nach kulinarischer Stärkung in einer Pizzeria machen wir noch einen kurzen Schwenk über den einen oder anderen Kölner Weihnachtsmarkt und sausen dann recht schnell (der Himmel öffnete just seine Schleusen) Richtung Bahnhof, um die Heimreise anzutreten.