Ausflug zum Kletterwald Ibbenbüren am 22.6.

Mittags halb eins in Deutschland. Waren an einem heißen Sommertag unterwegs zu einem Einsatz in den Kletterwald in Ibbenbüren, ungeklärte Sachverhalte zu prüfen.

 

Zu viert donnerten wir über den Highway zu dieser kuriosen Baumanlage. Unsere reizenden Assistentinnen fuhren vor, mein Kollege und ich hinterher.

 

Angekommen inspizierten wir schon mal die Anlage. Alles schien in bester Ordnung zu sein, aber der Schein kann bekanntlich trügen. Wir warteten noch bis drei weitere Kollegen am Tatort eintrafen. Als nun alle zusammen waren, wollten wir wieder das Gelände betreten und hier ist uns das erste unerklärliche Phänomen begegnet. Nach unseren Messgeräten waren wir ca. eine Stunde in einer Warteschleife gefangen und konnten demnach in dieser Zeit keine weiteren Aktionen durchführen.

 

Nachdem wir uns aus dieser Warteschleife befreien konnten, sind wir nun tiefer in das Gelände vorgedrungen. Hier war Unglaubliches zu sehen: Bäume, die meterhoch in die Luft ragten und mit feinen Netzen verbunden waren. Die Frage, die sich uns sofort auftat war, woher kommen die Strukturen und welchen Sinn machen diese

 

Um uns mit dieser Materie näher zu befassen, begannen wir nach einer kurzen Einübung der Kletterkunst, das Terrain zu erforschen. Voller Euphorie starteten wir unsere Expedition, doch hier geschah eine weitere, von uns nicht vorhersehbare Katastrophe. Ein unheimlichen Grollen ertönte aus allen Richtungen. Es machte auf uns den Eindruck, als wären wir hier nicht willkommen und wir zogen uns fluchtartig wieder zurück – sogar berechtigterweise, denn von oben kam auch sofort der Angriff in Form von kleinen Eisklumpen, die gefährlich herabsausten.

 

Da wir nun merkten, dass heute hier an diesem Ort gerade nichts mehr zu holen ist, sind wir dann wieder, aber getrennterweise, gefahren.

 

Aber dennoch, der Wald mit seinen noch ungelösten Geheimnissen ließ uns nicht in Ruhe und so schworen wir, dass wir wieder kommen werden.