Brunchen im Sattgrün am 31.1.

Mehr oder weniger ausgeschlafen trafen wir uns morgens um 9:45 Uhr, in freudiger Erwartung auf all die uns erwartenden Köstlichkeiten, am Bahnhof. Während wir auf die nach und nach eintrudelnden Veggies warteten, holten sich die Ersten auch schon Wegzehrung. Aber Moment mal, da war doch was – eigentlich wollten wir doch brunchen (was übrigens eine Mischung aus den Worten breakfast und lunch ist). Naja, macht nichts. Ein Veggiemagen ist hart im Nehmen und kann so Einiges vertragen.

 

Pünktlich, gut gelaunt und mittlerweile auch hellwach machten wir uns also auf den Weg nach Düsseldorf, wo wir uns im Sattgrün, einem vegetarisch-veganen Café das größtenteils Bio- und Fairtrade-Produkte verwendet, mit einer anderen VEBU - Regionalgruppe treffen wollten (was leider nicht geklappt hat...). In einer langen Reihe, wie die Hühner auf der Stange sitzend, verbrachten wir, mindestens auch genauso aufgeregt gackernd, die Zugfahrt.

 

In Düsseldorf angekommen, fanden wir auch schnell unser Ziel, wo wir noch drei Angereiste von uns trafen. Nach kurzer Begrüßung und "Tisch-Organisiererei", beschlossen wir einstimmig, direkt anzufangen. So stürzten wir uns auf all die, ausschließlich veganen, Leckereien, nicht wissend, wo wir anfangen sollten. Nach über drei Stunden, in denen u. a. "Vegan-Café"-Pläne geschmiedet und immer wieder neue Köstlichkeiten probiert wurden, verließen wir gut gesättigt und zufrieden diese Oase der Köstlichkeiten, um Düsseldorf noch etwas zu erkunden.

 

Nach einem kleinen Bummel durch die Innenstadt kamen wir ans Rheinufer. Die Mischung aus winterlicher Kälte und strahlender Nachmittagssonne war perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Nachdem wir dann noch unser Lotto-Glück versucht haben gingen wir Richtung Bahnhof. Müde und erschöpft kamen wir dann, nach einer deutlich ruhigeren Zugfahrt, in Münster an.

 

Es war ein sehr schöner Tag, auch wenn uns unsere "Chefin", die leider krank zu Hause bleiben musste, gefehlt hat.