Eröffnung "Max Ernst läßt grüßen" am 27.9.

Sonntag, 11 Uhr, am Domplatz: Nein, es zieht uns nicht zum Gottesdienst in den Dom, sondern zur Eröffnung der Ausstellung "Max Ernst läßt grüßen. Peter Schamoni begegnet Max Ernst" ins Landesmuseum.

 

Dort begeben wir uns auf die Spuren der Freundschaft zwischem dem surrealistischen Maler Max Ernst und dem Filmemacher Peter Schamoni (z. B. „Alle Jahre wieder“). Auf unserem Streifzug begegnen uns sonderliche Werktitel wie "Ein Kristall, seine Witwe und sein Kind", "Oh Hercules oh Frau Cules ...", "Vergessene Genüsse", "Der Stall der Sphinx", "Maximiliana, durch ein Temperament hindurch gesehen", "Der Wald ist geschlossen"... und raumhohe Geheimschriften. Wir lernen filmisch den Astronomen Ernst Wilhelm Leberecht Tempel kennen, stehen unter Hörduschen und lauschen Max Ernst, wie er spitzbübisch-charmant dem geneigten Gucker seine Kunst "erklärt" und ihn dadurch im Zweifel noch mehr verwirrt.

 

In fast jedem Raum haben wir die Möglichkeit, dem Künstler auf dem Bildschirm über die Schulter zu schauen, wie er verschiedene Techniken wie Frottage, Dripping oder Decalcomanie anwendet und zauberhafte Bilder entstehen lässt. Wir stehen vor metergroßen Bildern, wie der "Versuchung des Hl. Antonius", mit allerlei phantastischem Getier und strahlenden Farben und entdecken Arizonalandschaften auf zentimetergroßen Microben-Bildern.