Veggie Street Day am 1.8.

"Aus Freude am Leben" – so lautete das Motto des diesjährigen Veggie Street Day (VSD), der nun schon zum vierten Mal auf dem Dortmunder Reinoldikirchplatz stattfand. Freuen lässt sich's doch am besten mit mehreren Menschen und so fuhren wir direkt mit 16 Veggies nach Dortmund.

 

Dort angekommen war der VSD noch in der Aufbauphase und wir hatten so genügend Zeit, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Das Essensangebot war gelinde gesagt riesig, das Durchfressen musste somit wohlüberlegt werden. Das Team des Dortmunder Eiscafés You-Si überraschte uns und die restlichen VSD-Besucher erstmalig mit vielfältigen, rein veganen Eiskreationen und auch das Kuchenbuffet von Vegan Wondercake war wieder Verlockung pur. Scharfes Chili con Soja, bunte Wraps, vegane Hot Dogs, Cheeseburger, Döner, Leberkäse-Brötchen, Couscous und Gemüsepfannen ließen Veggie-Herzen höher schlagen. Herrje, wo fängt man da nur an?

 

Der Beginn des VSD war eine Performance der Action-Samba-Gruppe Rhythms of Resistance aus Köln, deren kraftvolle Klänge uns durch den ganzen Tag begleiteten. Nachdem wir uns mit den ersten veganen Leckereien gestärkt hatten, inspizierten wir die vielen Info- und Verkaufsstände, z. B. von Avenging Animals, roots of compassion, Silent Cries Clothing, Stiftung für Tierschutz, die tierbefreier, Ärzte gegen Tierversuche, Greenality u. a. Der passende Schuh zu jedem Outfit fand sich im umfangreichen Sortiment von Vegane Zeiten; wohlriechende vegane Körperpflegeprodukte lockten uns an den Stand von Lush.

 

Zwischenzeitlich wurd's voller und voller; ca. 5.000 Veggies und Interessierte aus ganz Deutschland sowie aus Österreich, Belgien und der Schweiz tummelten sich auf dem Reinoldikirchplatz. Auf der VSD-Bühne sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Alexander Dargatz und das Vegan Strength Team Germany demonstrierten vegane Muskelkraft; die Tanzgruppe Shir o Shakar verzauberte die Besucher mit orientalischen Tänzen. Was auf die Ohren gab's mit Musik von Gut und Böse, Peter Volland, Big-Brother-Teilnehmerin Jana, Sancho Panza und den Kafkas.

 

Strahlender Dauer-Sonnenschein begleitete uns durch diesen wunderschönen Tag, der geprägt war von sinnlichen Genüssen für Magen und Ohren, interessanten Begegnungen und dem schönen Gefühl, mit seiner Einstellung nicht allein zu sein. Am späten Abend fuhren wir ziemlich groggy, aber absolut vorfreudig auf den nächsten VSD wieder nach Hause!